Kontrollen des Kommunalen Vollzugsdienstes

Mehrheit hält sich an Regeln

Seit Dienstag, 24. März, ist die dritte Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes gültig. Am Wochenende kontrollierten vier Teams des Kommunalen Vollzugsdienstes verstärkt die Einhaltung des Kontaktverbots und die Schließung von Gastronomie- und Einzelhandelsbetrieben. Weitgehend halten sich die Frankenthaler Bürger und Unternehmer an die Regeln.

Am Samstag, 28. März, wurden in Folge der frühlingshaften Temperaturen einige Verstöße gegen das Versammlungs- und Kontaktverbot festgestellt. Im Kanalhafen ließ sich eine Gruppe mit alkoholischen Getränken nieder. Es wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet und Platzverweise ausgesprochen. Auch an anderen Orten im Stadtgebiet trafen die Mitarbeiter Gruppen an, die sich aber schnell auflösten.

In der Kastanienallee hinterließen Unbekannte zerschlagene Bierflaschen und Müll, an der benachbarten Schule wurde eine Sachbeschädigung festgestellt. Auf einem verschlossenen Spielplatz trafen die Mitarbeiter des KVD fünf Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren an, die über den Zaun geklettert waren. Nach Aufklärung und Belehrung wurden sie nach Hause geschickt. Die Eltern werden vom Kinder- und Jugendbüro über das Verhalten der Jugendlichen informiert.

Im Außenbereich einer Gaststätte grillten die Betreiber gemeinsam mit Anwohnern aus dem Gebäude, beim Essen saßen sieben Personen gemeinsam an einem Tisch. Auch hier wurden Bußgeldverfahren eingeleitet. Ein weiteres Familiengrillen im privaten Garten wurde ebenfalls nach einer Beschwerde aufgelöst.

Am Freitag und Sonntag verliefen die Kontrollen ohne Feststellungen.

Auch in den folgenden Tagen finden im Stadtgebiet und den Vororten weitere Kontrollen statt. Hierbei erhält der KVD Unterstützung durch die Polizei.

Aufgaben des Kommunalen Vollzugsdienstes
Das Aufgabengebiet des Kommunalen Vollzugsdienstes ist vielfältig. Im Wesentlichen umfasst es folgende Aufgaben:

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