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Impfzentrum Frankenthal: Infrastruktur steht

Seit Mitte November laufen in Frankenthal die Vorbereitungen zur Inbetriebnahme eines Impfzentrums. Laut Vorgabe der Landesregierung müssen die rheinland-pfälzischen Standorte bis zum 15. Dezember betriebsbereit sein. Während die logistische Infrastruktur weitgehend steht, sind einige organisatorische Fragen noch nicht abschließend geklärt. Ebenfalls noch offen sind der Starttermin des Frankenthaler Impfzentrums und die Öffnungszeiten. Diese sollen landesweit vereinheitlicht werden. Fest steht, dass die baulichen Arbeiten in der Halle am Sonntag, 13. Dezember, abgeschlossen sind.

„Wir sind voll im Zeitplan und haben alle an uns gestellten Anforderungen erfüllt – auch dank der guten Zusammenarbeit zwischen den städtischen Bereichen Gebäude und Grundstücke, der IT-Abteilung, dem EWF und der Polizei. Auch Deutsches Rotes Kreuz, THW, Malteser und Feuerwehr haben den Aufbau großartig unterstützt. Jetzt hoffen wir, zeitnah den Betrieb aufnehmen zu können“, so Oberbürgermeister Martin Hebich.

Standort und Ausstattung

Als Standort des Frankenthaler Impfzentrums wurde die Sporthalle der Andreas-Albert-Schule ausgewählt. Für diesen Standort spricht die zentrale Lage, die gute Verkehrsanbindung mit ausreichend Parkplätzen und die gute technische Ausstattung der Schule, die mitgenutzt werden kann. Außerdem hat sich die Halle bereits im Frühjahr als Corona-Testzentrum bewährt. Mit rund 1.200 Quadratmetern ist die Halle außerdem groß genug, um das Impfzentrum nach Inbetriebnahme zu erweitern. Die Halle bietet außerdem die Möglichkeit, Patienten im Einbahnstraßensystem zu impfen. Dank dreier Impfstraßen ist es möglich, 16 Personen gleichzeitig zu impfen.

Personal

Zur Unterstützung des Betriebs wurden durch die Stadtverwaltung bereits Bürokräfte für das Impfzentrum eingestellt. Sie sollen insbesondere bei der Terminorganisation, der Patientenanmeldung und sonstigen administrativen Aufgaben unterstützen. Für den medizinischen Betrieb steht die Stadtverwaltung im engen Austausch mit den niedergelassenen Ärzten in Frankenthal. Ein großer Teil hat bereits Bereitschaft signalisiert, den Betrieb zu unterstützen. Der Stadtverwaltung in medizinischen Belangen beratend zur Seite steht Dr. Daniel Schiffmann, Werksarzt bei der BASF. Darüber hinaus sind die Frankenthaler Hilfsorganisationen – wie bereits im Frühjahr beim Betrieb der Testzentren – eng in die Organisation des Impfzentrums eingebunden.

Freiwillige Helfer

Wer sich als freiwilliger Helfer – mit oder ohne medizinische Kenntnisse – bei Betrieb des Impfzentrums einbringen möchte, kann sich auf der zentralen Datenbank des Landes unter https://covid-19-support.msagd.rlp.de/eden/default/index/register anmelden.

Sicherheit

Das Frankenthaler Impfzentrum ist durch verschiedene, mit der Polizei abgestimmte, Maßnahmen gesichert. Unter anderem ist ein Security-Dienst eingesetzt, der die Halle rund um die Uhr bewacht.

Priorisierung

Geimpft werden zunächst bestimmte Bevölkerungsgruppen. Eine genaue Festlegung der bundesweit einheitlichen Prioritäten hat die Bundesregierung bis Jahresende angekündigt. Vorrang haben ältere Menschen mit Vorerkrankungen, Mitarbeiter von Krankenhäusern, Pflegeheimen und Gesundheitsämtern sowie Polizisten, Lehrer, Erzieher und Feuerwehrleute. Zur Begleitung und Umsetzung der Impfempfehlungen in Rheinland-Pfalz hat Gesundheitsministerin Bätzing-Lichtenthäler einen Ethikbeirat Corona-Schutzimpfungen einberufen. Der multiprofessionelle Beirat, der aus medizinischen, juristischen und ethischen Experten bestehen soll, trifft sich zum ersten Mal in der kommenden Woche.

Terminvergabe

Zur Vereinbarung von Terminen soll eine zentrale Terminvergabestelle in Rheinland-Pfalz eingerichtet werden. Dies soll sowohl telefonisch als auch online möglich sein. Geplant ist, dass die zentrale Stelle sowohl den ersten als auch den zweiten Impftermin vergibt. Bei der Terminvereinbarung sollen auch bereits zentrale Fragen geklärt werden, zum Beispiel zu Vorerkrankungen. Nach der Terminvereinbarung gibt es eine schriftliche Bestätigung, die dann als Eintrittskarte zum Impfzentrum dienen soll. Allerdings sind der Verwaltung bislang weder die entsprechende Telefonnummer noch die Internetadresse bekannt.

Sobald Informationen feststehen, werden diese auch unter www.corona-frankenthal.de veröffentlicht. Das Land informiert auf der Website www.corona.rlp.de/de/themen/informationen-zur-corona-impfung-in-rheinland-pfalz/.

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