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Corona-Schnelltests ab sofort in Frankenthaler Kindertagesstätten

Ab sofort erhalten alle Erzieherinnen und Erzieher in den 19 städtischen Kindertagesstätten die Möglichkeit, sich einmal wöchentlich auf das Coronavirus testen zu lassen. Durchgeführt werden die Schnelltests durch ehrenamtliche Helfer des Ortsvereins Ludwigshafen der Johanniter-Unfall-Hilfe. Die ersten Testungen werden am Donnerstag, 25. Februar in den Kindertagesstätten Jean-Ganss-Straße und im Nachtweideweg durchgeführt.

„Wir freuen uns, den Erzieherinnen und Erziehern mit den Tests direkt in den Einrichtungen ein niederschwelliges Angebot machen zu können. Durch die engmaschige Kontrolle hoffen wir auch, Infektionsketten in den Kitas noch schneller unterbrechen und so Neuinfektionen verhindern zu können“, so der zuständige Beigeordnete Bernd Leidig.

Rund 250 Erzieherinnen und Erzieher arbeiten in den städtischen Kindertagesstätten. Die ehrenamtlichen Helfer der Johanniter-Unfall-Hilfe sind bei den Testungen jeweils in Zweierteams unterwegs. Die Testungen erfolgen an festen Tagen; insgesamt sind rund 25 Mitarbeiter der Johanniter involviert.

Anlasslose Testung als Angebot des Landes

Die Kosten für die anlasslosen Testungen in den Kindertagesstätten trägt das Land Rheinland-Pfalz. Bislang war dies aber für Frankenthaler Erzieherinnen und Erzieher nur bei einem niedergelassenen Arzt oder in einem Testzentrum möglich. Die mobile Testung direkt in den Einrichtungen soll Hürden abbauen und den Zugang zu Tests vereinfachen.

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Tests nach Corona-Mutation in Frankenthaler Kindertagesstätte Zwei Kinder positiv getestet, zwei weitere Mutationen nachgewiesen

Bis Mitte vergangener Woche wurde bei zwei Mitarbeiterinnen einer Frankenthaler Kindertagesstätte Mutationen des Coronavirus nachgewiesen. Die erste Testung aller Kontaktpersonen ergab (Stand Mittwochnachmittag) weitere positive Testergebnisse bei zwei Kindern der Einrichtung. Alle weiteren Tests fielen negativ aus. Bei zwei der sechs bereits bekannten infizierten Mitarbeiterinnen wurden außerdem ebenfalls Mutationen nachgewiesen.

Damit ergibt sich folgender Stand:

6 positiv getestete Mitarbeiterinnen

4 davon mit nachgewiesener Mutation

2 positiv getestete Kinder

Eine zweite Reihentestung findet am Donnerstag, 25. Februar statt. Hier können sich nochmal alle Kontaktpersonen der Kategorie 1 testen lassen.

 

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BEREITS GEMELDET

Corona-Mutation in Frankenthaler Kindertagesstätte
Weiterer Fall nachgewiesen

Am Montag wurde bei einer Mitarbeiterin einer städtischen Kindertagesstätte die so genannte britische Corona-Mutation B 1.1.7 nachgewiesen. Die sofort eingeleitete Testung der Kontaktpersonen ergab (Stand Mittwochnachmittag) vier weitere positive Testergebnisse. Zusammen mit einer bereits am Wochenende positiv getesteten Erzieherin wurde das Coronavirus damit bei insgesamt sechs Mitarbeiterinnen der Einrichtung nachgewiesen. Bei einer der positiv Getesteten wurde zudem ebenfalls eine Mutation entdeckt. Damit sind von einer Mutation bislang zwei Mitarbeiterinnen betroffen. Ausgeschlossen werden konnte eine Mutation bei einer Person, drei Fälle werden derzeit noch sequenziert. Eltern von Kindern, die im Kontakt mit den infizierten Mitarbeiterinnen standen, wurden ebenfalls zur Testung aufgefordert, Ergebnisse liegen hier noch nicht vor. In Quarantäne sind derzeit 20 Kinder und 11 Mitarbeiterinnen.

Vor dem Hintergrund der aktualisierten Landesverordnung, die für Kontaktpersonen der Kategorie 1 einen PCR-Test vorschreibt, bietet das für Frankenthal zuständige Gesundheitsamt des Rhein-Pfalz-Kreises für alle Kinder und Mitarbeiterinnen zwei Testtermine in der Einrichtung an. Hier können sich auch diejenigen Kinder und Mitarbeiterinnen testen lassen, die als Kontaktpersonen der Kategorie 2 definiert wurden. Dies betrifft eine Gruppe.

Sequenzierung im Verdachtsfall

Laut Gesundheitsamt wird eine Sequenzierung dann eingeleitet, wenn der Verdacht auf eine Mutation besteht. Das können unter anderem Ausbrüche mit einem hohen Reproduktionsfaktor, die Rückkehr aus einem Virusvarianten-Gebiet oder Kontakt mit einer Person mit nachgewiesener Coronavirus-Mutation sein.

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Corona-Impfungen in den Alten- und Pflegeheimen abgeschlossen

Mit der Zweitimpfung im Altera Senioren-Domizil am Freitag, 19. Februar, sind die Corona-Impfungen in den Frankenthaler Alten- und Pflegeheimen abgeschlossen. Damit konnten innerhalb von nur sieben Wochen insgesamt 438 Bewohner und 302 Mitarbeiter geimpft werden – das entspricht 84 bzw. 64 Prozent.

„Der schnelle Abschluss ist insbesondere der guten Vorbereitung in den Alten- und Pflegeheimen zu verdanken. Nicht zuletzt aufgrund der im Zeitraum der Impfanmeldungen hohen Infektionszahlen in einzelnen Einrichtungen und den damit verbundenen Herausforderungen ist dieser Einsatz in besonderem Maße hervorzuheben“, so der zuständige Beigeordnete Bernd Leidig.

Bevor am 29. Dezember im Haus Edelberg durch ein mobiles Impfteam des Deutschen Roten Kreuzes die erste Impfung verabreicht werden konnte, galt es, viele Hürden zu überwinden. In kurzer Zeit mussten bürokratische Fragestellungen geklärt, Angehörige und Hausärzte mobilisiert und gleichzeitig Ängste bei Bewohnern und Mitarbeitern abgebaut werden. „Durch die gute Vorbereitung und das hohe Engagement in den Einrichtungen konnten alle Impftermine problemlos durchgeführt werden“, berichten Rainer Knerr, Koordinator der Mobilen Impfteams Region Vorder- und Südpfalz, und der Frankenthaler Impfkoordinator Frank Rickert übereinstimmend.

Die gute und lösungsorientierte Zusammenarbeit der beteiligten Akteure wird von allen Einrichtungsleitungen bestätigend hervorgehoben. So konnten kurzfristig verschobene Termine aufgrund verzögerter Impfstofflieferungen schnell nachgeholt werden. Eng begleitet wurde der gesamte Prozess durch den städtischen Bereich Familie, Jugend und Soziales. Unter Federführung der Verwaltung tauschen sich die Einrichtungen wöchentlich untereinander aus, geben sich gegenseitige Hilfestellungen und besprechen aktuelle Problemfelder.

Hygienemaßnahmen trotz Impfung weiterhin wichtig

Auch wenn mit der Impfung innerhalb der Pflegeheime die Angst vor dem Virus kleiner geworden ist, bleibt das Einhalten bisheriger Hygienemaßnahmen und Teststrategien wichtig, um die besonders gefährdete Gruppe weiterhin nachhaltig zu schützen. Dazu gehört auch, neuen Mitarbeitern und neu aufgenommenen Bewohnern ein Impfangebot zu machen. Diese Impfungen übernimmt in allen Frankenthaler Alten- und Pflegeheimen Zukunft der DRK Ortsverein Frankenthal.

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Stadtverwaltung erlässt neue Allgemeinverfügung Ausgangssperre aufgehoben und Maskenpflicht verlängert

Nach dem Beschluss der Bund-Länder-Konferenz am Mittwoch (10. Februar) erlässt die Stadt Frankenthal eine neue Allgemeinverfügung, die zusätzlich zur Landesverordnung (2. Änderung der 15. Corona-Bekämpfungsverordnung), folgende Punkte regelt: Maskenpflicht in der Innenstadt, Öffnungszeiten für Handel und Gastronomie und Besuchseinschränkungen in den Alten- und Pflegeheimen. Die neue Allgemeinverfügung soll bis zum 7. März gelten und tritt am Montag, 15. Februar in Kraft.

Sie ergänzt oder verschärft die Regelungen der Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz und ist im Wortlaut inklusive detaillierter Begründung auf www.corona-frankenthal.de zu finden.

Bestehen bleibt die Maskenpflicht in der Innenstadt. Die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes gilt neu auch in der August-Bebel-Straße.

Die nächtliche Ausgangsbeschränkung ab 21 Uhr entfällt, daher dürfen ab Montag auch wieder Lieferdienste nach 21 Uhr Essen ausliefern bzw. einen Abholservice anbieten. Auch der Handel darf wieder länger öffnen.

Besondere Vorsicht ist weiterhin in den Alten- und Pflegeheimen geboten. Ergänzend zur entsprechenden aktualisierten Landesverordnung regelt die Allgemeinverfügung weiterhin, dass der Besucher eine zertifizierte FFP2-Maske tragen muss und nur eine Stunde bleiben darf.

Nach der Landesverordnung bleibt die Kontaktbeschränkung bestehen: ein Hausstand darf eine weitere Person eines anderen Hausstands treffen.

Die Allgemeinverfügung wurde mit den umliegenden Kommunen und dem Gesundheitsamt abgestimmt und hat das Einvernehmen des Landes. 

Inzidenzwert

Der 7-Tages-Inzidenzwert in Frankenthal liegt (Stand 13. Februar) bei 67,7; also weiterhin deutlich über dem neuen Zielwert von 35 der Bund-Länder-Konferenz – und auch deutlich über dem Landesdurchschnitt von 46,6 (Stand 13. Februar).

Die Regelungen im Überblick

Keine Begrenzung mehr für Öffnungszeiten

Die Öffnungszeiten für Abhol-, Liefer- und Bringdienste sowie für Straßenverkauf und Ab-Hof-Verkauf der Betriebe der Gastronomiebranche sind nicht mehr begrenzt. Auch für Einzelhandel, Supermärkte und Tankstellen gelten keine die Landesverordnung verschärfenden Einschränkungen mehr.

Notapotheken waren bereits von der Beschränkung der Öffnungszeiten ausgenommen.

Kontaktbeschränkungen

Es gilt die Landesverordnung: ein Hausstand darf eine weitere Person eines anderen Hausstands treffen. Kinder bis sechs Jahren werden nicht mitgerechnet. Ebenfalls weiterhin in der Landesverordnung verankert ist das Alkoholkonsumverbot in der Öffentlichkeit.

Maskenpflicht in der Innenstadt

Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (medizinische Maske oder Alltagsmaske) ist weiterhin in der Frankenthaler Innenstadt Pflicht. Diese Regelung betrifft die gesamte Fußgängerzone – neu hinzugekommen ist die August-Bebel-Straße – sowie die Bahnhofstraße, die Speyerer Straße bis zum Speyerer Tor und die Wormser Straße bis zum Wormser Tor. Ausdrücklich nicht zulässig sind Gesichtsvisiere. Ausgenommen sind Kinder bis sechs Jahre und Personen, denen das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes aus medizinischen Gründen nicht zumutbar ist. Aufgrund der Maskenpflicht muss im genannten Bereich auf Rauchen, Trinken und Essen verzichtet werden.

Besuchsbeschränkungen in Alten- und Pflegeheimen

In den Alten- und Pflegeheimen in Frankenthal dürfen Bewohner täglich einen Besucher für die Dauer von einer Stunde empfangen. Eine Ausnahme ist nur in Härtefällen möglich, zum Beispiel bei Bewohnern, die im Sterben liegen. Darüber hinaus müssen Besucher eine zertifizierte FFP2-Maske tragen. Weitere Maßnahmen in Alten- und Pflegeheimen sind in der entsprechenden Landesverordnung (Landesverordnung über Aufnahmen, Besuchs- und Ausgangsrechte sowie Testungen in Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe nach den §§ 4 und 5 des Landesgesetzes über Wohnformen und Teilhabe zur Verhinderung der weiteren Ausbreitung des Coronavirus) geregelt.

Alle weiteren Regeln der aktuellen Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz behalten ihre Gültigkeit.

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Bundeswehr hilft ab Montag, 8. Februar in Frankenthaler Pflegeheimen

Auf Antrag des Oberbürgermeisters Martin Hebich erhalten drei der fünf Pflegeheime in Frankenthal personelle Hilfe der Bundeswehr. „Ich danke unserem Verbindungsoffizier für die schnelle Hilfe und unkomplizierte Zusammenarbeit“, so Oberbürgermeister Martin Hebich. 

Insgesamt sechs Bundeswehrsoldaten aus der Artillerieschule Idar-Oberstein helfen ab Montag in den Einrichtungen. Jeweils zwei Soldaten werden pro Haus im Rahmen der allgemeinen Unterstützung des Pflegepersonals und bei der Durchführung von Schnelltestungen zur Verfügung stehen.

Der zuständige Beigeordnete Bernd Leidig berichtet, dass die Verwaltung (Bereich Familie, Jugend und Soziales) seit Beginn der Pandemie mit den Pflegeheimen und weiteren Kooperationspartner im regelmäßigen Austausch steht: „Ziel dieser Abstimmungen ist es gemeinsam praktikable Lösungsansätze für pandemiebedingte Fragestellungen zu finden.“

Auf diesem Weg wurde auch der Bedarf an externer Unterstützung an die Verwaltung herangetragen. Nach Rücksprache mit dem für Frankenthal zuständigen Verbindungsoffizier Ferdinand Fiege, Leiter des Kreisverbindungskommandos (KVK) Frankenthal, wurde der Hilfeleistungsantrag an die Bundeswehr zentral über die Stadt vom Oberbürgermeister Martin Hebich gestellt.

Verbunden mit dem Dank an die Bundeswehr fügt Beigeordneter Bernd Leidig hinzu: „Es ist uns ein wichtiges Anliegen die Pflegeheime mit konkreten Maßnahmen zu unterstützen. Denn wir haben große pandemiebedingten Herausforderungen zu meistern.“ In diesem Zusammenhang richtet Beigeordneter Bernd Leidig seinen Dank auch an die Frankenthaler Hilfsorganisationen (DLRG, Johanniter, Malteser), die die Pflegeheime ebenfalls unterstützen.

Der Einsatz wird zunächst in folgenden Häusern stattfinden: Hieronymus-Hofer-Haus, Pro Seniore Residenz Frankenthaler Sonne, Haus Edelberg Senioren-Zentrum Frankenthal.