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Neue Allgemeinverfügung: Frankenthal verlängert Maßnahmen bis 9. April

Mit einem Inzidenzwert von 108,7 (Stand 25. März) liegt Frankenthal noch immer über dem Grenzwert von 100. Laut aktueller Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes sind Lockerungen erst wieder möglich, wenn diese 100er-Marke sieben Tage in Folge unterschritten wird.

Die Beschränkungen im Handel, Sport, Freizeit und bei den Kontakten bleiben bestehen bis 9. April. Die nächtliche Ausgangsbeschränkung gilt weiterhin, der Besuch von Ostergottesdiensten ist möglich. In den Schulen wird der Fernunterricht ab Klasse fünf fortgeführt, bevor am 12. April der Wechselunterricht startet. Die Kindertagesstätten kehren in den Regelbetrieb unter Corona-Bedingungen zurück.

Die Allgemeinverfügung gilt ab Samstag, 27. März, bis einschließlich Freitag, 9. April und ergänzt oder verschärft die Regelungen der Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz. Sie ist im Wortlaut inklusive detaillierter Begründung auf www.corona-frankenthal.de zu finden.

Die Regelungen im Überblick

Schulen und Kitas

In Abstimmung mit der für den Schulbereich zuständigen Landesbehörde, der ADD Trier, wird der Präsenzunterricht an den Frankenthaler Schulen ab Klassenstufe fünf weiterhin ausgesetzt. Wegen der Osterferien und eines beweglichen Feiertags am 7. April betrifft dies nur den 8. und 9. April. Ab Montag, 12. April, sollen alle Klassenstufen mit regelmäßigen Testungen (https://corona.rlp.de/de/selbsttests-an-schulen/ ) wieder in den Wechselunterricht zurückkehren.

In den Frankenthaler Kindertagesstätten findet ab Montag für alle Kinder wieder der Regelbetrieb unter Corona-Bedingungen statt. So sieht es die Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes vor. Durch die strikte Trennung von Gruppen und feste Zuordnung der Erzieher sollen Infektionen im Falle eines Ausbruchs eingegrenzt werden. Das bedeutet aber auch, dass es zum Beispiel bei einer Unterschreitung des Personalschlüssels zu Einschränkungen bei den Betreuungszeiten kommen kann. Die Stadtverwaltung bittet Eltern hierfür um Verständnis und Unterstützung.

Darüber hinaus wird die Teststrategie bei den Mitarbeitern in den Einrichtungen ausgebaut: Neben den vom Land gestellten Schnelltests, die aktuell einmal wöchentlich in den Einrichtungen durch die Johanniter-Unfall-Hilfe vorgenommen werden, stellt die Stadtverwaltung allen Erziehern einen zweiten Selbsttest zur Verfügung. Mit der engmaschigen Kontrolle sollen Infektionen möglichst früh erkannt werden.

Kontaktbeschränkungen

Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit den Angehörigen des eigenen und maximal einer Person eines weiteren Hausstands erlaubt. Kinder unter sechs Jahren werden nicht mitgezählt. Diese Empfehlung gilt auch für den privaten Bereich.

Handel und Gewerbe

Der Einzelhandel und weitere gewerbliche Einrichtungen sind für den Kundenverkehr geschlossen. Abhol-, Liefer- und Bringdienste sowie Terminshopping für Einzelpersonen bzw. Angehörige eines Hausstands sind weiterhin möglich. Unter Einhaltung der in der Landesverordnung festgelegten Hygieneregeln und Zugangsbeschränkungen dürfen Lebensmittelmärkte, Drogerien, Apotheken, Sanitätshäuser, Reformhäuser, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Zeitungs- und Zeitschriftenverkauf, Buchhandlungen, Baumärkte, Tierbedarfs- und Futtermittelmärkte, Blumenfachgeschäfte, Gärtnereien, Gartenbaubetrieben, Gartenbaumärkten und ähnlichen Einrichtungen geöffnet bleiben. Auch der Wochenmarkt findet weiterhin statt.

Körpernahe Dienstleistungen

Kosmetik-, Tattoo-, Piercingstudios und ähnliche Betriebe, bei denen der Mindestabstand wegen der Art der Dienstleistung nicht eingehalten werden kann, müssen wieder schließen. Optiker, Hörgeräteakustiker, Physiotherapie, Fußpflege und weitere Dienstleistungen, die medizinischen oder hygienischen Gründen dienen, bleiben erlaubt. Auch Friseursalons dürfen geöffnet bleiben.

Sport und Freizeit

Sport ist unter Einhaltung des Mindestabstands im Freien ausschließlich alleine, zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Hausstands zulässig. Training in Gruppen ist untersagt. Ausstellungen und Galerien müssen geschlossen werden. Gleiches gilt für die Stadtbücherei. Die Musikschulen dürfen im Einzelunterricht weiterhin öffnen.

 

Nächtliche Ausgangssperre

Die nächtliche Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr bleibt bestehen. In diesem Zeitraum ist in Frankenthal das Verlassen der eigenen Wohnung grundsätzlich untersagt. Auch Personen, die nicht in Frankenthal wohnen, dürfen sich in diesem Zeitraum nicht im Stadtgebiet aufhalten. Auch die neue Allgemeinverfügung definiert triftige Gründe, die ein Abweichen von dieser Regelung rechtfertigen: die Ausübung beruflicher Tätigkeiten, Handlungen, die zur Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Leib, Leben und Eigentum erforderlich sind, die Inanspruchnahme akut notwendiger medizinischer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen, der Besuch bei Lebenspartnern, Alten, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen (außerhalb von Einrichtungen) und die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts im jeweiligen privaten Bereich und der Besuch von Verwandten gerader Linie, also Eltern, Groß-eltern und eigener Kinder – nicht aber Geschwister oder weiterer Verwandter zweiten Grades. Triftige Gründe der Nichteinhaltung der Ausgangssperre sind außerdem die Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen, die Begleitung Sterbender und von Personen in akut lebensbedrohlichen Zuständen sowie Handlungen zur Versorgung von Tieren einschließlich Gassigehen (eine Person). Zulässig ist auch der Besuch von Ostergottesdiensten zwischen dem 1. und 4. April.

Geschäfte müssen um 21 Uhr schließen. Gastronomische Betriebe dürfen hingegen auch nach 21 Uhr Essen ausliefern. Zwischen 21 und 6 Uhr gilt in allen Verkaufsstätten ein Alkoholverkaufsverbot.

Alle weiteren Regeln der aktuellen Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz behalten ihre Gültigkeit. Auch die Allgemeinverfügung zur Maskenpflicht in der Innenstadt bleibt in Kraft.

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Vereine: Stadtverwaltung verlängert Corona-Soforthilfeprogramm

Die Stadtverwaltung verlängert ihr Corona-Soforthilfeprogramm und unterstützt Frankenthaler Vereine im Jahr 2021 mit insgesamt 100.000 Euro. Bereits 2020 wurden dafür 40.000 Euro zur Verfügung gestellt. Einen Antrag stellen können gemeinnützige Vereine bis 30. Juni, pro Verein werden maximal 5.000 Euro ausgezahlt.

Voraussetzungen für das Hilfsprogramm

Vereine können die Förderung für Einnahmeausfälle beantragen, zum Beispiel weil Plätze nicht vermietet werden konnten, oder für notwendige Ausgaben, wie Miet- und Pachtkosten für Vereinsräume. Die Höhe muss mindestens 1.000 Euro betragen und Folgewirkung der Corona-Pandemie im Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2021 sein. 40 Prozent werden durch die Stadt erstattet – pro Verein maximal 5.000 Euro. In die Prüfung einbezogen werden die jeweils gültigen Bestimmungen der Corona-Bekämpfungsverordnungen des Landes. Auch Vereine, die 2020 bereits eine Zuwendung erhalten haben, können sich für das neue Hilfspaket bewerben. Werden die Beschränkungen über den 30. Juni hinaus verlängert, soll das Programm im zweiten Halbjahr fortgeführt werden.

Antrag und Einsendung

Mehr Informationen und das Antragsformular sind auf www.frankenthal.de zu finden. Der Antrag und die jeweiligen Nachweise können per E-Mail an sport@frankenthal.de oder per Post an die Stadtverwaltung Frankenthal, Bereich Kultur und Sport, Rathausplatz 2-7, 67227 Frankenthal, gesendet werden.

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Schnelltestzentrum Frankenthal erweitert Öffnungszeiten

DLRG testet montags und mittwochs

Ab Dienstag, 23. März, erweitert das Corona-Schnelltestzentrum Frankenthal seine Öffnungszeiten von zwei auf vier Tage. Um der großen Nachfrage gerecht zu werden, testet die Johanniter-Unfall-Hilfe, Regionalverband Bergstraße-Pfalz, dienstags und donnerstags ab sofort von 10 bis 18 Uhr – vier Stunden länger als bisher. Annahmeschluss ist um 17 Uhr.

Zusätzlich betreiben ehrenamtliche Mitglieder der DLRG Ortsgruppe Frankenthal das Testzentrum auf dem Festplatz montags und mittwochs jeweils von 16 bis 19 Uhr – erstmals am Mittwoch, 24. März. Hintergrund der Ausweitung ist die starke Nachfrage nach Schnelltests. Das Testzentrum ist seit 16. März in Betrieb, an den beiden bisherigen Öffnungstagen nahmen fast 300 Menschen das Angebot in Anspruch. Außerdem liegt der 7-Tage-Inzidenzwert in Frankenthal seit rund zwei Wochen über 100. Dank regelmäßiger Tests sollen Infektionen früher erkannt und Infektionsketten so schneller unterbrochen werden. Eine weitere, zentrale Teststation ist in Planung.

 

Keine Anmeldung erforderlich

Im Schnelltestzentrum können sich alle Interessierten einmal pro Woche anlass- und kostenlos auf das Coronavirus testen lassen, unabängig vom Wohnort. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Eine Einwilligungserklärung kann vor Ort ausgefüllt oder bereits im Vorfeld unter www.corona-frankenthal.de/schnelltestzentrum heruntergeladen und mitgebracht werden. Der Abstrich erfolgt im vorderen Nasenbereich. Wer negativ getestet wird, erhält eine Bescheinigung, mit der dann zum Beispiel auch die Frankenthaler Altenheime besucht werden können. Fällt das Testergebnis positiv aus, muss ein PCR-Test in einem Testzentrum oder beim jeweiligen Hausarzt gemacht werden.

 

Weitere Schnelltestmöglichkeiten in Frankenthal

Neben dem Schnelltestzentrum gibt es in Frankenthal zehn weitere Stationen, bei denen kostenlos Antigen-Schnelltests angeboten werden – unter anderem Arztpraxen und Apotheken. Ein Link zur Übersicht auf der Website des Landes findet sich ebenfalls auf www.corona-frankenthal.de/schnelltestzentrum.

 

AUF EINEN BLICK

 

Adresse:

Schnelltestzentrum Frankenthal

Festplatz in der Benderstraße (Zufahrt über Meergartenweg)

 

Parkplätze stehen auf dem Festplatz in ausreichender Zahl zur Verfügung

 

Öffnungszeiten (ab 23. März):

Montag           16 bis 19 Uhr

Dienstag         10 bis 18 Uhr (Annahmeschluss 17 Uhr)

Mittwoch         16 bis 19 Uhr

Donnerstag     10 bis 18 Uhr (Annahmeschluss 17 Uhr)

 

Montag, Mittwoch: DLRG Ortsgruppe Frankenthal

Dienstag, Donnerstag: Johanniter-Unfall-Hilfe, Regionalverband Bergstraße-Pfalz

Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich

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Hohe Inzidenz: Frankenthal verlängert Einschränkungen
Ausweitung der Testmöglichkeiten geplant

Vor dem Hintergrund weiterhin hoher Inzidenzwerte und einem dynamischen Infektionsgeschehen erlässt die Stadtverwaltung Frankenthal eine neue Allgemeinverfügung, die die bereits seit Samstag gültigen Maßnahmen um eine Woche, bis einschließlich 26. März, verlängert. Frankenthal liegt seit dem 10. März über einem 7-Tage-Inzidenzwert von 100 und ist damit laut aktueller Landesverordnung verpflichtet, Maßnahmen aufrechtzuerhalten, bis dieser Wert mindestens drei Tage in Folge unter die 100er-Marke sinkt. Die Einschränkungen im Handel, Sport, Freizeit und bei den Kontakten bleiben bestehen. Die nächtliche Ausgangsbeschränkung gilt weiterhin. In den Schulen heißt es ab Klasse fünf für eine weitere Woche Fern- statt Präsenzunterricht. In den Kindertagesstätten gilt der dringende Appell, Kinder wenn möglich Zuhause zu betreuen.

„Leider sind die Fallzahlen seit letzter Woche erneut stark gestiegen. Auch wenn sich die Infektionen noch immer über das gesamte Stadtgebiet und auf alle Altersstufen verteilen, beobachten wir mit Sorge ein steigendes Infektionsgeschehen in den Kindertagesstätten und Schulen. Die Verbreitung der ansteckenderen Virusvarianten ist ein weiterer Faktor, der die Zahlen ebenfalls in die Höhe treibt.“, so Oberbürgermeister Martin Hebich.

Mit einem Inzidenzwert von (Stand 19. März) 153,8 liegt Frankenthal erneut landesweit an der Spitze. Die Entwicklung der letzten Tage hat zudem gezeigt, dass nicht eine Entspannung, sondern eine weitere Verschlechterung der sehr dynamischen Infektionslage zu verzeichnen ist. Allein zwischen dem 11. und 18. März wurden 80 Neuinfektionen festgestellt – das entspricht rund 50 Prozent aller Neuinfektionen seit Ende Februar.

Die Allgemeinverfügung gilt zunächst eine Woche, sie ergänzt oder verschärft die Regelungen der Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz.


Ausweitung des Schnelltestangebots

Parallel zur Verlängerung der Einschränkungen plant die Stadtverwaltung, das Schnelltestangebot auszuweiten. Dazu sollen die Öffnungszeiten des Schnelltestzentrums auf dem Festplatz ausgeweitet werden. Außerdem ist ein zweiter, zentraler Standort in der Innenstadt in Planung. In der durch die Johanniter Unfall-Hilfe betriebenen Station auf dem Festplatz wurden in der Eröffnungswoche fast 300 Menschen getestet, zwei der 180 Schnelltests am Donnerstag fielen positiv aus. „Die anlasslose Testung soll dazu beitragen, Infizierte schneller zu erkennen und so Infektionsketten früh zu unterbrechen. Ich werbe deshalb bei allen Frankenthalerinnen und Frankenthalern dafür, dieses Angebot zu nutzen!“, so Oberbürgermeister Martin Hebich.

Daneben plant die Verwaltung, das Testangebot in den Kindertagesstätten auszuweiten. Aktuell können sich die Erzieherinnen und Erzieher der städtischen Kitas in den Einrichtungen einmal wöchentlich testen lassen. Auch für alle anderen Verwaltungsmitarbeiter ist bereits ein Testangebot in Planung.

Die Regelungen im Überblick

Kontaktbeschränkungen

Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit den Angehörigen des eigenen und maximal einer Person eines weiteren Hausstands erlaubt. Kinder unter sechs Jahren werden nicht mitgezählt. Diese Empfehlung gilt auch für den privaten Bereich.

Handel und Gewerbe

Der Einzelhandel und weitere gewerbliche Einrichtungen sind für den Kundenverkehr geschlossen. Abhol-, Liefer- und Bringdienste sowie Terminshopping für Einzelpersonen bzw. Angehörige eines Hausstands sind weiterhin möglich. Unter Einhaltung der in der Landesverordnung festgelegten Hygieneregeln und Zugangsbeschränkungen dürfen Lebensmittelmärkte, Drogerien, Apotheken, Sanitätshäuser, Reformhäuser, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Zeitungs- und Zeitschriftenverkauf, Buchhandlungen, Baumärkte, Tierbedarfs- und Futtermittelmärkte, Blumenfachgeschäfte, Gärtnereien, Gartenbaubetrieben, Gartenbaumärkten und ähnlichen Einrichtungen geöffnet bleiben. Auch der Wochenmarkt findet weiterhin statt.

Körpernahe Dienstleistungen

Kosmetik-, Tattoo-, Piercingstudios und ähnliche Betriebe, bei denen der Mindestabstand wegen der Art der Dienstleistung nicht eingehalten werden kann, müssen wieder schließen. Optiker, Hörgeräteakustiker, Physiotherapie, Fußpflege und weitere Dienstleistungen, die medizinischen oder hygienischen Gründen dienen, bleiben erlaubt. Auch Friseursalons dürfen geöffnet bleiben.

Sport und Freizeit

Sport ist unter Einhaltung des Mindestabstands im Freien ausschließlich alleine, zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Hausstands zulässig. Training in Gruppen ist untersagt. Ausstellungen und Galerien müssen geschlossen werden. Gleiches gilt für die Stadtbücherei. Der Abholservice für Medien bleibt bestehen. Die Musikschulen dürfen im Einzelunterricht weiterhin öffnen.

Schulen und Kitas

In Abstimmung mit der für den Schulbereich zuständigen Landesbehörde, der ADD Trier, wird der Präsenzunterricht an den Frankenthaler Schulen ab Klassenstufe fünf weiterhin ausgesetzt. Es findet in den weiterführenden Schulen nur Fernunterricht statt. An den Grund- und Förderschulen bleibt es beim Wechselunterricht. Nicht aufschiebbare Prüfungen finden wie geplant statt. Eine Notbetreuung für die Klassenstufen eins bis sieben bleibt eingerichtet.  

In den Kindertagesstätten bleibt es beim Regelbetrieb bei dringendem Bedarf. Die Stadtverwaltung appelliert an alle Eltern, ihre Kinder wenn möglich auch weiterhin Zuhause zu betreuen.

Nächtliche Ausgangssperre

Die nächtliche Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr bleibt bestehen. In diesem Zeitraum ist in Frankenthal das Verlassen der eigenen Wohnung grundsätzlich untersagt. Auch Personen, die nicht in Frankenthal wohnen, dürfen sich in diesem Zeitraum nicht im Stadtgebiet aufhalten. Auch die neue Allgemeinverfügung definiert triftige Gründe, die ein Abweichen von dieser Regelung rechtfertigen: die Ausübung beruflicher Tätigkeiten, Handlungen, die zur Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Leib, Leben und Eigentum erforderlich sind, die Inanspruchnahme akut notwendiger medizinischer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen, der Besuch bei Lebenspartnern, Alten, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen (außerhalb von Einrichtungen) und die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts im jeweiligen privaten Bereich und der Besuch von Verwandten gerader Linie, also Eltern, Groß-eltern und eigener Kinder – nicht aber Geschwister oder weiterer Verwandter zweiten Grades. Triftige Gründe der Nichteinhaltung der Ausgangssperre sind außerdem die Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen, die Begleitung Sterbender und von Personen in akut lebensbedrohlichen Zuständen sowie Handlungen zur Versorgung von Tieren einschließlich Gassigehen (eine Person).

Geschäfte müssen um 21 Uhr schließen. Gastronomische Betriebe dürfen hingegen auch nach 21 Uhr Essen ausliefern. Zwischen 21 und 6 Uhr gilt in allen Verkaufsstätten ein Alkoholverkaufsverbot.

le weiteren Regeln der aktuellen Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz behalten ihre Gültigkeit. Auch die Allgemeinverfügung zur Maskenpflicht in der Innenstadt bleibt in Kraft.

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Schnelltestzentrum Frankenthal öffnet am 16. März

Am Dienstag, 16. März, öffnet auf dem Festplatz in der Benderstraße ein Corona-Schnelltestzentrum. Hier können sich alle Bürgerinnen und Bürger einmal pro Woche per Antigen-Schnelltest kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Geöffnet hat das Testzentrum dienstags von 10 bis 14 Uhr und donnerstags von 14 bis 18 Uhr. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Betrieben wird das Schnelltestzentrum durch die Johanniter Unfall-Hilfe, Regionalverband Bergstraße-Pfalz.

„Das Testen ist ein wichtiger Baustein bei der Überwindung der Pandemie. Wir freuen uns deshalb, allen Frankenthalerinnen und Frankenthalern ein niederschwelliges und unkompliziertes Angebot machen zu können. Jeder kann so dazu beitragen, sich selbst und Andere besser zu schützen“, so Oberbürgermeister Martin Hebich.

Die Stadtverwaltung Frankenthal setzt mit der Einrichtung des Testzentrums den entsprechenden Beschluss der Bund-Länder-Konferenz um. Danach sollen Bürger, auch wenn sie keine Symptome haben, die Möglichkeit erhalten, sich mindestens einmal pro Woche auf eine Covid-19-Erkrankung testen zu lassen.

Ablauf vor Ort

Die Testung ist ohne Termin möglich. Der Abstrich erfolgt durch Mitarbeiter der Johanniter Unfall-Hilfe über die Nase im Mund-Rachen-Raum. Nach 15 bis 20 Minuten steht das Testergebnis fest. Ist das Testergebnis negativ, stellen die Johanniter eine offizielle Bescheinigung aus. Wer ein positives Testergebnis hat, muss sich in Quarantäne begeben und einen PCR-Test machen. Dieser ist beim jeweiligen Hausarzt oder in einem PCR-Testzentrum möglich.

Weitere Schnelltestmöglichkeiten in Frankenthal

Neben dem Schnelltestzentrum haben Frankenthaler auch die Möglichkeit, sich bei sieben niedergelassenen Ärzten anlass- und kostenlos per Antigen-Schnelltest testen zu lassen. Die Übersicht und Kontaktdaten der Schnelltestpraxen und weitere Testmöglichkeiten in Rheinland-Pfalz sind auf www.corona-frankenthal.de/schnelltestzentrum zu finden.

 

AUF EINEN BLICK

 

Adresse:

Schnelltestzentrum Frankenthal

Festplatz in der Benderstraße (Zufahrt über Meergartenweg)

Parkplätze stehen auf dem Festplatz in ausreichender Zahl zur Verfügung

 

Öffnungszeiten (ab 16. März):

Dienstag         10 bis 14 Uhr

Donnerstag     14 bis 18 Uhr

Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich

 

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Stadtverwaltung sagt größere Veranstaltungen bis Ende Juni ab Alternativangebote in Planung – neue Miss Strohhut wird gesucht

Vor dem Hintergrund der anhaltenden Pandemielage sagt die Stadtverwaltung alle größeren Veranstaltungen bis Ende Juni ab. Darunter fallen unter anderem das Strohhutfest (3. bis 6. Juni), die Frankenthaler Kulturtage (21. bis 27. Juni) und der Frühjahrsmarkt (3. bis 11. April) mit Verkaufsoffenem Sonntag (11. April).

„Ich weiß, wie sehr sich die Frankenthalerinnen und Frankenthaler nach einer langen Zeit des Verzichts nach Normalität sehnen. Angesichts der noch immer angespannten Lage und schleppend verlaufender Impfungen ist die Durchführung von größeren Veranstaltungen aber noch bis in den Sommer hinein schwer vorstellbar. Wie umliegende Städte haben wir uns deshalb zu diesem Schritt entschieden, der für unser kulturelles und gesellschaftliches Leben erneut ein herber Schlag ist“, so Oberbürgermeister Martin Hebich.

Alternative Veranstaltungsformate, die auch unter Pandemiebedingungen möglich wären, sind bereits in Planung. Ob und wann Veranstaltungen mit geringer Teilnehmerzahl, beispielsweise Lesungen, wieder stattfinden können, hängt von der weiteren Entwicklung der Pandemie und den Beschlüssen der Landesregierung ab. Davon abhängig ist auch, in welcher Form Veranstaltungen in der zweiten Jahreshälfte möglich sind.

Diese Veranstaltungen werden abgesagt

In diesem Jahr nicht in gewohnter Form stattfinden können die für den 6. März geplante Sportlerehrung, die Mini-Olympiade am 30. und 31. März und die Sporabzeichenverleihung (8. Mai). Der Pandemie ebenfalls zum Opfer fällt der vom 3. bis 11. April geplante Frühjahrsmarkt inklusive Verkaufsoffenem Sonntag. Im Juni sind von der Absage die Frankenthaler Kulturtage (21. bis 27. Juni), die für den 25. Juni geplante Kunst- und Einkaufsnacht und das Frankenthaler Strohhutfest betroffen, das traditionell am verlängerten Fronleichnam-Wochenende vom 3. bis 6. Juni stattgefunden hätte.

Wahl der Miss Strohhut findet trotzdem statt

Auch wenn das Strohhutfest erneut nicht in gewohnter Form stattfindet, wird 2021 eine neue Miss Strohhut gesucht. Sie löst Vanessa Quietzsch ab, die das Amt seit 2019 innehat. Aufgabe der Miss Strohhut ist es, Frankenthal ein Jahr lang zu repräsentieren – bei Veranstaltungen und offiziellen Anlässen, soweit dies möglich ist. Auch wenn die Vorstellung der neuen Miss nicht wie gewohnt bei der Eröffnung stattfinden kann, soll dies auch in diesem Jahr in einem angemessenen Rahmen erfolgen.

Die Siegerin erhält von der Stadt Frankenthal eine Prämie und eine Aufwandsentschädigung. Dazu kommt die Förderung durch Sponsoren. Gleich bleiben die Anforderungen an die neue Miss: Sie muss mindestens 18 Jahre alt sein, ein sicheres Auftreten besitzen und in Frankenthal wohnen oder eine besondere Verbindung zur Stadt haben.

Bewerberinnen können sich bis 31. März bei Marktmeister Klaus Junski melden, entweder per E-Mail an klaus.junski@frankenthal.de oder telefonisch unter 06233 89 264. Das Bewerbungsformular ist auch auf www.frankenthal.de zu finden. Die Wahl ist für Ende April geplant.

AUF EINEN BLICK

Abgesagt

  1. März Sportlerehrung
  2. + 31. März Mini-Olympiade
  3. bis 11. April Frühjahrsmarkt
  4. April Verkaufsoffener Sonntag
  5. Mai Sportabzeichenverleihung
  6. bis 6. Juni Strohhutfest
  7. bis 27. Juni Frankenthaler Kulturtage
  8. Juni Kunst- und Einkaufsnacht

Alternativangebote sind in Planung

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Corona-Schnelltests ab sofort in Frankenthaler Kindertagesstätten

Ab sofort erhalten alle Erzieherinnen und Erzieher in den 19 städtischen Kindertagesstätten die Möglichkeit, sich einmal wöchentlich auf das Coronavirus testen zu lassen. Durchgeführt werden die Schnelltests durch ehrenamtliche Helfer des Ortsvereins Ludwigshafen der Johanniter-Unfall-Hilfe. Die ersten Testungen werden am Donnerstag, 25. Februar in den Kindertagesstätten Jean-Ganss-Straße und im Nachtweideweg durchgeführt.

„Wir freuen uns, den Erzieherinnen und Erziehern mit den Tests direkt in den Einrichtungen ein niederschwelliges Angebot machen zu können. Durch die engmaschige Kontrolle hoffen wir auch, Infektionsketten in den Kitas noch schneller unterbrechen und so Neuinfektionen verhindern zu können“, so der zuständige Beigeordnete Bernd Leidig.

Rund 250 Erzieherinnen und Erzieher arbeiten in den städtischen Kindertagesstätten. Die ehrenamtlichen Helfer der Johanniter-Unfall-Hilfe sind bei den Testungen jeweils in Zweierteams unterwegs. Die Testungen erfolgen an festen Tagen; insgesamt sind rund 25 Mitarbeiter der Johanniter involviert.

Anlasslose Testung als Angebot des Landes

Die Kosten für die anlasslosen Testungen in den Kindertagesstätten trägt das Land Rheinland-Pfalz. Bislang war dies aber für Frankenthaler Erzieherinnen und Erzieher nur bei einem niedergelassenen Arzt oder in einem Testzentrum möglich. Die mobile Testung direkt in den Einrichtungen soll Hürden abbauen und den Zugang zu Tests vereinfachen.

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Tests nach Corona-Mutation in Frankenthaler Kindertagesstätte Zwei Kinder positiv getestet, zwei weitere Mutationen nachgewiesen

Bis Mitte vergangener Woche wurde bei zwei Mitarbeiterinnen einer Frankenthaler Kindertagesstätte Mutationen des Coronavirus nachgewiesen. Die erste Testung aller Kontaktpersonen ergab (Stand Mittwochnachmittag) weitere positive Testergebnisse bei zwei Kindern der Einrichtung. Alle weiteren Tests fielen negativ aus. Bei zwei der sechs bereits bekannten infizierten Mitarbeiterinnen wurden außerdem ebenfalls Mutationen nachgewiesen.

Damit ergibt sich folgender Stand:

6 positiv getestete Mitarbeiterinnen

4 davon mit nachgewiesener Mutation

2 positiv getestete Kinder

Eine zweite Reihentestung findet am Donnerstag, 25. Februar statt. Hier können sich nochmal alle Kontaktpersonen der Kategorie 1 testen lassen.

 

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BEREITS GEMELDET

Corona-Mutation in Frankenthaler Kindertagesstätte
Weiterer Fall nachgewiesen

Am Montag wurde bei einer Mitarbeiterin einer städtischen Kindertagesstätte die so genannte britische Corona-Mutation B 1.1.7 nachgewiesen. Die sofort eingeleitete Testung der Kontaktpersonen ergab (Stand Mittwochnachmittag) vier weitere positive Testergebnisse. Zusammen mit einer bereits am Wochenende positiv getesteten Erzieherin wurde das Coronavirus damit bei insgesamt sechs Mitarbeiterinnen der Einrichtung nachgewiesen. Bei einer der positiv Getesteten wurde zudem ebenfalls eine Mutation entdeckt. Damit sind von einer Mutation bislang zwei Mitarbeiterinnen betroffen. Ausgeschlossen werden konnte eine Mutation bei einer Person, drei Fälle werden derzeit noch sequenziert. Eltern von Kindern, die im Kontakt mit den infizierten Mitarbeiterinnen standen, wurden ebenfalls zur Testung aufgefordert, Ergebnisse liegen hier noch nicht vor. In Quarantäne sind derzeit 20 Kinder und 11 Mitarbeiterinnen.

Vor dem Hintergrund der aktualisierten Landesverordnung, die für Kontaktpersonen der Kategorie 1 einen PCR-Test vorschreibt, bietet das für Frankenthal zuständige Gesundheitsamt des Rhein-Pfalz-Kreises für alle Kinder und Mitarbeiterinnen zwei Testtermine in der Einrichtung an. Hier können sich auch diejenigen Kinder und Mitarbeiterinnen testen lassen, die als Kontaktpersonen der Kategorie 2 definiert wurden. Dies betrifft eine Gruppe.

Sequenzierung im Verdachtsfall

Laut Gesundheitsamt wird eine Sequenzierung dann eingeleitet, wenn der Verdacht auf eine Mutation besteht. Das können unter anderem Ausbrüche mit einem hohen Reproduktionsfaktor, die Rückkehr aus einem Virusvarianten-Gebiet oder Kontakt mit einer Person mit nachgewiesener Coronavirus-Mutation sein.

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Corona-Impfungen in den Alten- und Pflegeheimen abgeschlossen

Mit der Zweitimpfung im Altera Senioren-Domizil am Freitag, 19. Februar, sind die Corona-Impfungen in den Frankenthaler Alten- und Pflegeheimen abgeschlossen. Damit konnten innerhalb von nur sieben Wochen insgesamt 438 Bewohner und 302 Mitarbeiter geimpft werden – das entspricht 84 bzw. 64 Prozent.

„Der schnelle Abschluss ist insbesondere der guten Vorbereitung in den Alten- und Pflegeheimen zu verdanken. Nicht zuletzt aufgrund der im Zeitraum der Impfanmeldungen hohen Infektionszahlen in einzelnen Einrichtungen und den damit verbundenen Herausforderungen ist dieser Einsatz in besonderem Maße hervorzuheben“, so der zuständige Beigeordnete Bernd Leidig.

Bevor am 29. Dezember im Haus Edelberg durch ein mobiles Impfteam des Deutschen Roten Kreuzes die erste Impfung verabreicht werden konnte, galt es, viele Hürden zu überwinden. In kurzer Zeit mussten bürokratische Fragestellungen geklärt, Angehörige und Hausärzte mobilisiert und gleichzeitig Ängste bei Bewohnern und Mitarbeitern abgebaut werden. „Durch die gute Vorbereitung und das hohe Engagement in den Einrichtungen konnten alle Impftermine problemlos durchgeführt werden“, berichten Rainer Knerr, Koordinator der Mobilen Impfteams Region Vorder- und Südpfalz, und der Frankenthaler Impfkoordinator Frank Rickert übereinstimmend.

Die gute und lösungsorientierte Zusammenarbeit der beteiligten Akteure wird von allen Einrichtungsleitungen bestätigend hervorgehoben. So konnten kurzfristig verschobene Termine aufgrund verzögerter Impfstofflieferungen schnell nachgeholt werden. Eng begleitet wurde der gesamte Prozess durch den städtischen Bereich Familie, Jugend und Soziales. Unter Federführung der Verwaltung tauschen sich die Einrichtungen wöchentlich untereinander aus, geben sich gegenseitige Hilfestellungen und besprechen aktuelle Problemfelder.

Hygienemaßnahmen trotz Impfung weiterhin wichtig

Auch wenn mit der Impfung innerhalb der Pflegeheime die Angst vor dem Virus kleiner geworden ist, bleibt das Einhalten bisheriger Hygienemaßnahmen und Teststrategien wichtig, um die besonders gefährdete Gruppe weiterhin nachhaltig zu schützen. Dazu gehört auch, neuen Mitarbeitern und neu aufgenommenen Bewohnern ein Impfangebot zu machen. Diese Impfungen übernimmt in allen Frankenthaler Alten- und Pflegeheimen Zukunft der DRK Ortsverein Frankenthal.

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Stadtverwaltung erlässt neue Allgemeinverfügung Ausgangssperre aufgehoben und Maskenpflicht verlängert

Nach dem Beschluss der Bund-Länder-Konferenz am Mittwoch (10. Februar) erlässt die Stadt Frankenthal eine neue Allgemeinverfügung, die zusätzlich zur Landesverordnung (2. Änderung der 15. Corona-Bekämpfungsverordnung), folgende Punkte regelt: Maskenpflicht in der Innenstadt, Öffnungszeiten für Handel und Gastronomie und Besuchseinschränkungen in den Alten- und Pflegeheimen. Die neue Allgemeinverfügung soll bis zum 7. März gelten und tritt am Montag, 15. Februar in Kraft.

Sie ergänzt oder verschärft die Regelungen der Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz und ist im Wortlaut inklusive detaillierter Begründung auf www.corona-frankenthal.de zu finden.

Bestehen bleibt die Maskenpflicht in der Innenstadt. Die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes gilt neu auch in der August-Bebel-Straße.

Die nächtliche Ausgangsbeschränkung ab 21 Uhr entfällt, daher dürfen ab Montag auch wieder Lieferdienste nach 21 Uhr Essen ausliefern bzw. einen Abholservice anbieten. Auch der Handel darf wieder länger öffnen.

Besondere Vorsicht ist weiterhin in den Alten- und Pflegeheimen geboten. Ergänzend zur entsprechenden aktualisierten Landesverordnung regelt die Allgemeinverfügung weiterhin, dass der Besucher eine zertifizierte FFP2-Maske tragen muss und nur eine Stunde bleiben darf.

Nach der Landesverordnung bleibt die Kontaktbeschränkung bestehen: ein Hausstand darf eine weitere Person eines anderen Hausstands treffen.

Die Allgemeinverfügung wurde mit den umliegenden Kommunen und dem Gesundheitsamt abgestimmt und hat das Einvernehmen des Landes. 

Inzidenzwert

Der 7-Tages-Inzidenzwert in Frankenthal liegt (Stand 13. Februar) bei 67,7; also weiterhin deutlich über dem neuen Zielwert von 35 der Bund-Länder-Konferenz – und auch deutlich über dem Landesdurchschnitt von 46,6 (Stand 13. Februar).

Die Regelungen im Überblick

Keine Begrenzung mehr für Öffnungszeiten

Die Öffnungszeiten für Abhol-, Liefer- und Bringdienste sowie für Straßenverkauf und Ab-Hof-Verkauf der Betriebe der Gastronomiebranche sind nicht mehr begrenzt. Auch für Einzelhandel, Supermärkte und Tankstellen gelten keine die Landesverordnung verschärfenden Einschränkungen mehr.

Notapotheken waren bereits von der Beschränkung der Öffnungszeiten ausgenommen.

Kontaktbeschränkungen

Es gilt die Landesverordnung: ein Hausstand darf eine weitere Person eines anderen Hausstands treffen. Kinder bis sechs Jahren werden nicht mitgerechnet. Ebenfalls weiterhin in der Landesverordnung verankert ist das Alkoholkonsumverbot in der Öffentlichkeit.

Maskenpflicht in der Innenstadt

Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (medizinische Maske oder Alltagsmaske) ist weiterhin in der Frankenthaler Innenstadt Pflicht. Diese Regelung betrifft die gesamte Fußgängerzone – neu hinzugekommen ist die August-Bebel-Straße – sowie die Bahnhofstraße, die Speyerer Straße bis zum Speyerer Tor und die Wormser Straße bis zum Wormser Tor. Ausdrücklich nicht zulässig sind Gesichtsvisiere. Ausgenommen sind Kinder bis sechs Jahre und Personen, denen das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes aus medizinischen Gründen nicht zumutbar ist. Aufgrund der Maskenpflicht muss im genannten Bereich auf Rauchen, Trinken und Essen verzichtet werden.

Besuchsbeschränkungen in Alten- und Pflegeheimen

In den Alten- und Pflegeheimen in Frankenthal dürfen Bewohner täglich einen Besucher für die Dauer von einer Stunde empfangen. Eine Ausnahme ist nur in Härtefällen möglich, zum Beispiel bei Bewohnern, die im Sterben liegen. Darüber hinaus müssen Besucher eine zertifizierte FFP2-Maske tragen. Weitere Maßnahmen in Alten- und Pflegeheimen sind in der entsprechenden Landesverordnung (Landesverordnung über Aufnahmen, Besuchs- und Ausgangsrechte sowie Testungen in Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe nach den §§ 4 und 5 des Landesgesetzes über Wohnformen und Teilhabe zur Verhinderung der weiteren Ausbreitung des Coronavirus) geregelt.

Alle weiteren Regeln der aktuellen Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz behalten ihre Gültigkeit.