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Impfzentrum Frankenthal

Hier finden Sie Informationen zum Landesimpfzentrum in Frankenthal. Die Seite wird kontinuierlich ergänzt und aktualisiert.

Das Landesimpfzentrum Frankenthal in der Sporthalle der Andreas-Albert-Schule, Petersgartenweg 9, ist seit dem 7. Januar geöffnet. Das Impfzentrum befindet sich links neben der Berufsschule in der Sporthalle!

Termine werden zentral für alle rheinland-pfälzischen Impfzentren vergeben. Sie können sich telefonisch unter 0800 / 575 8100 oder auf der Website www.impftermin.rlp.de für einen Termin registrieren. 

In der Priorisierung vorgezogen wurden Erzieher*innen und weitere Mitarbeiter*innen in Kindertagesstätten, Lehrer*innen und Tagespflegepersonen. Diese können sich ab Samstag, 27. Februar, über die Website für einen Termin registrieren. Diese Personengruppe wird ab 1. März geimpft. Berechtigungsscheine erhalten Sie direkt beim Träger Ihrer Einrichtung.

Informationen zur neuen, seit 8. Februar 2021 gültigen, Impfverordnung finden Sie im nachfolgenden Stichwortverzeichnis unter „Priorisierung – Personengruppen“.

Stichwortverzeichnis

Das Frankenthaler Impfzentrum befindet sich in der Sporthalle der Andreas-Albert-Schule im Petersgartenweg 9, 67227 Frankenthal – im Gebäude links neben der Berufsschule. 

Es stehen kostenlose Parkmöglichkeiten am Parkplatz P 2 in der Albertstraße / Petersgartenweg zur Verfügung. Bitte parken Sie dort und nicht auf den Lehrerparkplätzen der Andreas-Albert-Schule! Direkt vor dem Impfzentrum stehen Seniorenparkplätze zur Verfügung.

Bushaltestellen (Linie 469) in der Umgebung sind: Hauptbahnhof West, Friedensring und Uhlandstraße. Das Impfzentrum ist auch zu Fuß vom Hauptbahnhof aus zu erreichen.

Das Impfzentrum ist barrierefrei. Personen mit Einschränkungen können bis zum Eingang fahren und dort Hilfe erhalten. Eine Begleitperson kann mobil eingeschränkten Personen helfen. Grundsätzlich wird darum gebeten, das Impfzentrum alleine zu besuchen. Vor Ort begleiten Impflotsen durch das Impfzentrum. 

Möglichkeiten der Beförderung zu den Impfzentren für mobilitätseingeschränkte Personen und Hinweise auf lokale Unterstützungsangebote: https://wir-tun-was.rlp.de/de/service/corona-pandemie/#c129931

Sowohl auf dem Gelände als auch im Impfzentrum gelten die Abstandsregeln und es muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Die zentrale Terminvergabe erfolgt durch das Land Rheinland-Pfalz, telefonisch unter 0800 / 5758100 oder auf der Website www.impftermin.rlp.de.

Das Frankenthaler Landesimpfzentrum öffnet montags bis samstags jeweils von 9 bis 16 Uhr. Die vorherige Terminvereinbarung über die Hotline bzw. Website des Landes ist erforderlich.

Als Standort des Frankenthaler Impfzentrums wurde die Sporthalle der Andreas-Albert-Schule ausgewählt. Für diesen Standort spricht die zentrale Lage, die gute Verkehrsanbindung mit ausreichend Parkplätzen und die gute technische Ausstattung der Schule, die mitgenutzt werden kann. Außerdem hat sich die Halle bereits im Frühjahr als Corona-Testzentrum bewährt. Mit rund 1.200 Quadratmetern ist die Halle außerdem groß genug, um das Impfzentrum nach Inbetriebnahme zu erweitern. Die Halle bietet außerdem die Möglichkeit, Patienten im Einbahnstraßensystem zu impfen. Dank dreier Impfstraßen ist es möglich, 16 Personen gleichzeitig zu impfen.

Die Registrierung für einen Termin ist nur über die Website bzw. Hotline des Landes möglich. Vor Ort können keine Termine vereinbart werden. Fragen an die Stadtverwaltung können Sie an stadtverwaltung@frankenthal.de richten.

Vor Ort stehen bedürftigen Personen Impflotsen zur Verfügung, die durch das Impfzentrum begleiten. Aktuell werden keine weiteren Freiwilligen zur Unterstützung benötigt.

Das Frankenthaler Impfzentrum ist durch verschiedene, mit der Polizei abgestimmte, Maßnahmen gesichert. Unter anderem ist ein Security-Dienst eingesetzt, der die Halle rund um die Uhr bewacht.

Die Kosten für Dolmetscher werden nicht erstattet mit folgender Ausnahme: die Kosten für Gebärdendolmetscher können – analog der Kosten nach dem Justizvergütungs- und ‑entschädigungsgesetz (JVEG) – die Kommunen mit dem MSAGD abrechnen. Bitte wenden Sie sich für eine Beratung an gleichstellung@frankenthal.de.

Aktuell ist eine Priorisierung der Impflinge notwendig, weil zunächst nicht ausreichend Impfstoff zu Verfügung steht, um alle Menschen zu impfen, die das wünschen.

Die Reihenfolge der Impfungen ist in einer Rechtsverordnung des Bundesgesundheitsministeriums festgelegt, die auf der Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut (RKI) aufbaut. 

Darauf aufbauend hat der Ethikbeirat des Landes Rheinland-Pfalz eine weitere Empfehlung zur Priorisierung der Impflinge ausgesprochen, da auch innerhalb des Landes der Impfstoff zunächst nur begrenzt verfügbar ist.

Grafik: Bundesregierung

NEU: Erzieher*innen, Lehrer*innen und Tagespflegepersonen rücken in Gruppe 2 auf – Termine können ab 27. Februar vereinbart werden (hier die entsprechende Rechtsgrundlage).

Hier finden Sie die seit dem 8. Februar 2021 gültige Impfverordnung.

Gruppe 1 (Höchste Priorität)

  • Über 80-Jährige
  • Personen, die in stationären Einrichtungen für ältere oder pflegebedürftige Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind,
  • Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit hohem Expositionsrisiko wie Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung,  Corona-Impfzentren und in Bereichen mit infektionsrelevanten Tätigkeiten
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, die Menschen mit einem hohen Risiko behandeln, betreuen oder pflegen (vor allem Hämato-Onkologie und  Transplantationsmedizin.)

Gruppe 2 (Hohe Priorität)

  • Über 70-Jährige
  • Personen mit Trisomie 21, mit Demenz, mit geistiger Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression
  • Personen nach einer Organtransplantation
  • Krebserkrankte, Personen mit schwerer Lungenerkrankung (COPD/Mukoviszidose), sehr ausgeprägter Adipositas, schwerem Diabetes mellitus, chronischer Leber- oder Nierenerkrankung
  • Bis zu zwei enge Kontaktperson von bestimmten pflegebedürftigen Personen
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von Schwangeren
  • Personen, die in stationären Einrichtungen für geistig behinderte Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in Corona-Testzentren
  • Polizei- und Ordnungskräfte, die  im Dienst, etwa bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
  • Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in relevanten Positionen der Krankenhausinfrastruktur
  • Personen, die in Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen leben oder tätig sind 
  • NEU: Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege und in Grund-, Sonder- oder Förderschulen tätig sind
 

Gruppe 3 (Erhöhte Priorität)

  • Über 60-Jährige
  • Personen u.a. mit folgenden Krankheiten: Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 30), Immundefizienz oder HIV-Infektion, Diabetes mellitus (mit HbA1c < 58 mmol/mol oder < 7,5%), div. Herzerkrankungen, Schlaganfall, Krebs, Asthma, Autoimmunerkrankungen und Rheuma
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit niedrigen Expositionsrisiko (Labore) und ohne Betreuung von Patienten mit Verdacht auf Infektionskrankheiten
  • Personen in relevanter Position in Regierungen, Verwaltungen und den Verfassungsorganen, in Streitkräften, bei der Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz und THW, Justiz
  • Personen in relevanter Position in Unternehmen der kritischen Infrastruktur, in Apotheken und Pharmawirtschaft, öffentlicher Versorgung und Entsorgung, Ernährungswirtschaft, Transportwesen, Informationstechnik und Telekommunikation
  • Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind
  • Erzieher und Lehrer
  • Personen, mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen

Gruppe 4 (Ohne Priorität)

  • Alle, die ein geringeres Risiko haben, einen schweren Verlauf einer Covid-19-Erkrankung zu erleiden. Ihnen soll nach den priorisierten Gruppen ein Impfangebot gemacht werden.

Quelle:

Priorisierung laut Bundesgesundheitsministerium:

https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/corona-informationen-impfung/corona-impfverordnung-1829940

Statement Ethikbeirat RLP zur Priorisierung:

https://corona.rlp.de/fileadmin/rlp-stk/pdf-Dateien/Corona/Mitglieder_des_Ethikbeirats_Corona-Schutzimpfungen.pdf

Hier finden Sie eine Übersicht häufig gestellter allgemeiner Fragen und Antworten zur Covid-19-Impfung (Quelle: Bundesgesundheitsministerium): https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/faq-covid-19-impfung.html

Aktuelle Meldungen der Stadtverwaltung
Wichtige Telefonnummern für Frankenthal

Infotelefon für allgemeine Fragen zum Thema Corona in Frankenthal (Mo. bis Fr. 10 bis 14 Uhr)

06233 771 32 32

Corona-Krisentelefon Frankenthal – soziale und psychologische Hilfe (Mo. bis Fr. 8 bis 17 Uhr)

06233 3167 17

Bürgerservice

06233 89 666

Bereich Ordnung und Umwelt

06233 89 392

Mobilnummer des Kommunalen Vollzugsdiensts

0171 33 03 928

Corona-Hotline des städtischen Bereichs Schulen

06233 89 860

Weiterführende Informationen

Die Allgemeinverfügung der Stadt Frankenthal vom 7. Dezember 2020 finden Sie hier.

Alle Rechtsgrundlagen des Landes Rheinland-Pfalz finden Sie hier.

Corona-Infoseite der Landesregierung Rheinland-Pfalz: https://corona.rlp.de

Weitere Websites zum Thema
Zusammen gegen Corona Informationen des Bundesministerium für Gesundheit
Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz
Aktuelle Zahlen des Robert Koch Instituts
Aktuelle Zahlen aus dem Rhein-Pfalz-Kreis
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

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