Informationen zu Urlaub und Reisen​

Wie wir durch Quarantäne und Corona-Tests bei der Einreise Gefahren durch Reisen und Urlaub verringern können

Corona-Tests bei Einreise

Wer aus einem Risikogebiet einreist, muss sich verpflichtend entweder innerhalb von 48 Stunden vor der Einreise testen lassen oder innerhalb von 72 Stunden nach der Einreise.

Nach der Rückkehr müssen sich alle nicht negativ getesteten Reisenden direkt zu Ihrem Zielort begeben. Bis ein negatives Testergebnis vorliegt, müssen sie sich selbst bis zu 14 Tage zu Hause isolieren (häusliche Quarantäne).

Reisende aus Risikogebieten sind verpflichtet, sich unverzüglich nach Rückkehr beim zuständigen Gesundheitsamt zu melden und dort auch Angaben über mögliche Symptome und einen Test machen.

Alle Einreisenden nutzen bitte das Formular für Reiserückkehrer unter: https://bks-portal.rlp.de/organisation/kreisfreie-stadt-frankenthal-pfalz/formular-reiser%C3%BCckkehr

Übersicht zuständiges Gesundheitsamt

Rheinland-Pfalz Karte der Teststationen

Test-Station zur luxemburgischen Grenze

Parkplatz Markusberg an der BAB 64, Fahrtrichtung Trier

Beginn der Testung für Reiserückkehrer: Donnerstag, 06.08.2020

Test-Station zur belgischen Grenze

Wankelstraße 16, 54634 Bitburg (BAB 60, von Belgien kommend)

Beginn der Testung für Reiserückkehrer: Mittwoch, 05.08.2020, 08:00 Uhr

Test-Station zur französischen Grenze

In den Grabengärten 5, 76829 Landau in der Pfalz (WICHTIG: Anfahrtsadresse für Navigationssysteme: Max-Planck-Straße 14, 76829 Landau (BAB 65, von Frankreich kommend)

Beginn der Testung für Reiserückkehrer: Donnerstag, 06.08.2020

Flughafen Hahn

Beginn der Testung für Reiserückkehrer: Donnerstag, 06.08.2020

Eine Übersicht über alle Test-Praxen finden Sie auf der Seite des Kassenärztlichen Vereinigung: https://www.kv-rlp.de/patienten/wegweiser-coronavirus/corona-anlaufstellen/

Aktuelle Sprechzeiten und weitere Informationen finden Sie unter folgenden links zu den Frankenthaler 4 Corona-Testpraxen: 

Nein, an den Autobahn-Teststationen sowie am Flughafen Hahn muss man sich nicht anmelden. Es kann jedoch vor Ort zu Wartezeiten kommen.

Das Testergebnis liegt in der Regel innerhalb von 1 bis 2 Tagen nach der Testung vor und wird dann dem Getesteten übermittelt. Bis sie das Ergebnis erhalten haben, müssen sich  alle Rückkehrer aus Risikogebieten in häusliche Absonderung (Quarantäne) begeben.

Reiserückkehrer, die sich an einer der vier Teststationen auf das Coronavirus testen lassen, die das Land eingerichtet hat, werden sowohl bei positiven als auch bei negativem Ergebnis von ihrem lokalen Gesundheitsamt über das Testergebnis informiert.

Ein negatives Testergebnis kann immer nur eine Momentaufnahme darstellen. Deshalb kann 5 bis 7 Tage nach dem Test eine Wiederholungstestung sinnvoll sein. Angeordnet werden kann ein Wiederholungstest im Einzelfall vom Öffentlichen Gesundheitsdienst.

Die Kosten sowohl für einen ersten als auch für einen zweiten Test werden im Rahmen der Testverordnung des Bundes übernommen.

Der erfolgte Test und das Ergebnis müssen nach der Einreise nach Rheinland-Pfalz dem zuständigen Gesundheitsamt nachgewiesen werden. Die Testbescheinigung muss in deutscher oder englischer Sprache verfasst sein.

Reisende aus Risikogebieten, die keinen Test nachweisen können, müssen sich bei Einreise auf Aufforderung der zuständigen Behörden testen lassen.

Vor der direkten Einreise aus einem Risikogebiet mit dem Flugzeug, Schiff, Bahn oder Bus müssen die Reisenden sogenannte Aussteigekarten ausfüllen. Auf diesen Karten werden auch Angaben zu Symptomen und zu einem durchgeführten Test gemacht. Die Aussteigekarten werden eingesammelt und können an die Gesundheitsbehörden am Wohnort bzw. Zielort der Reisenden in Deutschland weitergegeben werden.

Bei Einreise mit dem Auto oder Zug können sie zuständigen Behörden Stichprobenkontrollen durchführen.

Die Testpflicht gilt aus Gründen des Infektionsschutzes nach dem Infektionsschutzgesetz bei Einreise aus den Gebieten, in denen nach Einschätzung der Bundesregierung ein erhöhtes Risiko besteht, sich mit SARS-CoV-2 zu infizieren.

Die Bundesregierung prüft fortlaufend, welche Gebiete als Risikogebiete einzustufen sind. Die aktuelle Liste der Risikogebiete veröffentlicht das Robert Koch-Institut.

Wer aus einer anderen Region einreist, kann sich aber auch testen lassen. Innerhalb von 72 Stunden nach Einreise ist der Test für den Reisenden kostenlos.

Ja, Rückkehrende aus Nicht-Risikogebieten können sich freiwillig testen lassen.

Die Kosten dafür werden ab dem 1. August übernommen, wenn der Test innerhalb von 72 Stunden nach der Einreise erfolgt. Es werden auch die Kosten für einen Wiederholungstest pro Person übernommen.

Die Finanzierung der PCR-Testung aus einem Nasen-Rachen-Abstrichs bei symptomatischen Personen unterliegt grundsätzlich der Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Testung asymptomatischer Personen erfolgt grundsätzlich auf Basis der Finanzierungsverordnung des Bundes zur Testung asymptomatischer Personen. Die breite Testung des Umfeldes ist bei entsprechendem Anlass sowohl durch die Teststrategie in Rheinland-Pfalz als auch durch die Verordnung des Bundes abgedeckt.

Die Kosten von Testungen bei symptomatischen Personen werden im Rahmen der Krankenbehandlung von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Ebenfalls werden die Kosten von Testungen bei asymptomatischen Personen im Rahmen der Rechtsverordnung des Bundes durch die gesetzliche Krankenversicherung übernommen.

Für Einreisende besteht die Verpflichtung sich bei der für sie zuständigen Behörde – hier: Kreisordnungsbehörde der Stadt Frankenthal (Pfalz) – zu melden.

Nutzen Sie bitte in jedem Falls das Formular für Einreisende der Stadt Frankenthal: https://bks-portal.rlp.de/organisation/kreisfreie-stadt-frankenthal-pfalz/formular-reiserückkehr

Bitte prüfen Sie, bevor Sie dieses Formular ausfüllen, ob Sie aus einem Risikogebiet nach Rheinland-Pfalz einreisen bzw. eingereist sind.

Das Formular muss für jede Person einzeln ausgefüllt werden. 

 

Quarantäne-Pflicht bei Einreise

Nach der 10. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz sind Personen, die auf dem Land-, Wasser- oder Luftweg in das Land Rheinland-Pfalz einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet im In- oder Ausland aufgehalten haben, verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern, also sich in Quarantäne zu begeben. Dies gilt auch für Personen, die zunächst in ein anderes Bundesland eingereist sind. Unverzüglich nach Einreise sind Sie verpflichtet, die für Sie zuständige Behörde zu kontaktieren und auf das Vorliegen der Verpflichtungen zur Quarantäne hinzuweisen.

Eine Unterkunft ist für Zwecke der Absonderung geeignet, wenn durch eine räumliche Abgrenzung sichergestellt ist, dass kein Kontakt zu Personen besteht, die nicht dem eigenen Hausstand angehören.

Die Quarantänepflicht gilt nicht für Personen auf der Durchreise. Sie haben Rheinland-Pfalz aber auf unmittelbaren Weg zu verlassen. Eine Toilettenpause ist niemandem zu verwehren. Allerdings sollte nach Möglichkeiten dabei kein weiterer Kontakt mit anderen Menschen zustande kommen.

Risikogebiet ist ein Staat oder eine Region außerhalb der Bundesrepublik Deutschland, für welchen oder welche zum Zeitpunkt der Einreise in das Land Rheinland-Pfalz ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV2 besteht.

Risikogebiet ist auch eine Region innerhalb der Bundesrepublik Deutschland, solange innerhalb eines Zeitraums von sieben Tagen die Rate der Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 laut der Veröffentlichungen des Robert Koch-Instituts (täglicher Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019) höher als 50 Fälle pro 100.000 Einwohnern ist.

Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundeministerium des Innern, für Bau und Heimat und wird durch das Robert Koch-Institut veröffentlicht. Eine aktuelle Liste finden Sie hier: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html. Risikogebiete im Inland sind im täglichen Lagebericht des Robert-Koch-Instituts zur Coronavirus-Krankheit-2019 ausgewiesen.

Dies gilt auch für Personen, die zunächst in ein anderes Bundesland eingereist sind.

Ja. Aber es gibt eine Ausnahme: Die Verpflichtung zur Quarantäne besteht nicht für Personen, die über ein ärztliches Zeugnis in deutscher oder in englischer Sprache verfügen, das bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorhanden sind, und dieses der zuständigen Behörde auf Verlangen unverzüglich vorlegen. Das ärztliche Zeugnis muss sich auf eine molekularbiologische Testung auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 stützen, die in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem sonstigen durch das Robert Koch-Institut veröffentlichten Staat (Die Liste finden Sie hier: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Tests.html) durchgeführt und höchstens 48 Stunden vor Einreise in den Geltungsbereich dieser Verordnung vorgenommen worden ist. Das ärztliche Zeugnis ist für mindestens 14 Tage nach Einreise aufzubewahren.

Durch eine Testung nach Einreise kann die Quarantäne verkürzt werden, wenn der Test ein negatives Ergebnis ergibt. Dabei ist sicherzustellen, dass die Testung ohne Verstoß gegen die Quarantänepflicht erfolgt.

Die Verpflichtung zur Quarantäne besteht nicht für Personen, die über ein ärztliches Zeugnis in deutscher oder in englischer Sprache verfügen, das bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorhanden sind, und dieses der zuständigen Behörde auf Verlangen unverzüglich vorlegen. Das ärztliche Zeugnis muss sich auf eine molekularbiologische Testung auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 stützen, die in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem sonstigen durch das Robert Koch-Institut veröffentlichten Staat (Die Liste finden Sie hier: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Tests.html) durchgeführt und höchstens 48 Stunden vor Einreise in den Geltungsbereich dieser Verordnung vorgenommen worden ist.

Welche Hygienemaßnahmen sind zu beachten, wenn an COVID-19 Erkrankte zu Hause betreut werden?

Wenn Menschen, die an COVID-19 erkrankt sind, zu Hause betreut werden, sollten folgende Hygienemaßnahmen beachtet werden:

  • Die erkrankte Person sollte allein in einem gut belüftbaren Einzelzimmer untergebracht sein.
  • Die Anzahl der Kontakte zu anderen Personen sollte auf das absolute Minimum reduziert werden, d. h. auf Haushaltsangehörige, deren Unterbringung nicht anderweitig möglich ist oder die zur Unterstützung benötigt werden.
  • Haushaltsangehörige sollten sich in anderen Räumen aufhalten. Falls dies nicht möglich ist, sollte ein Abstand von mindestens 1,5 bis 2 Metern eingehalten werden. Zusätzlich sollten Erkrankte sowie Haushaltsangehörige einen Mund-Nasen-Schutz tragen.
  • Gemeinsame Räume sollten möglichst wenig und am besten zeitlich getrennt genutzt werden. Auch Mahlzeiten sollten nicht zusammen eingenommen werden.
  • Lüften Sie regelmäßig, insbesondere Räume, die von mehreren Personen genutzt werden, wie Küche und Bad.
  • Kontakte zu Personen außerhalb des Haushalts sollten unterbleiben. Lieferungen sollten vor dem Haus- oder Wohnungseingang abgelegt werden.
  • Die Husten- und Niesregeln sollten konsequent eingehalten werden. Dazu zählt, beim Husten und Niesen ein Taschentuch zu verwenden oder die Armbeuge vor Mund und Nase zu halten und sich von anderen abzuwenden. Danach Händewaschen nicht vergessen!
  • Taschentücher und andere Abfälle von Erkrankten sollten in einem mit einem Müllbeutel versehenen Behälter im Krankenzimmer aufbewahrt werden, bis sie mit dem Hausmüll entsorgt werden.
  • Erkrankte und Haushaltsangehörige sollten insbesondere vor der Zubereitung von Speisen, vor dem Essen, nach dem Toilettengang und immer dann, wenn Verschmutzungen sichtbar sind, die Hände gründlich mit Wasser und Seife waschen.
  • Erkrankte sollten sich zudem vor dem Kontakt zu anderen Personen die Hände waschen.
  • Für Haushaltsangehörige ist außerdem eine gute Händehygiene nach dem Kontakt mit einer erkrankten Person oder deren unmittelbarer Umgebung wichtig.
  • Zum Trocknen der Hände sollten möglichst Einmalhandtücher verwendet werden.
  • Wenn Stoffhandtücher verwendet werden, sollten Gesunde und Erkrankte diese nicht gemeinsam nutzen. Feuchte Handtücher sollten ausgetauscht werden.
  • Wenn die Hände nicht sichtbar verschmutzt sind, kann alternativ zum Händewaschen ein hautverträgliches Händedesinfektionsmittel auf Alkoholbasis verwendet werden, das mit mindestens „begrenzt viruzid“ bezeichnet ist. Auf die Sicherheitshinweise der Händedesinfektionsmittel ist zu achten.
  • Häufig berührte Oberflächen (z. B. Nachttische, Bettrahmen und andere Schlafzimmermöbel, Türklinken, Lichtschalter, Smartphones sowie Bad- und Toilettenoberflächen) sollten täglich mit einem haushaltsüblichen Reinigungsmittel und ggf. mit einem Flächendesinfektionsmittel gereinigt werden. Welche Desinfektionsmaßnahmen durchzuführen sind, ist mit dem zuständigen Gesundheitsamt (https://tools.rki.de/PLZTool/) oder der betreuenden Ärztin bzw. dem betreuenden Arzt abzusprechen.
  • Kleidung, Bettwäsche, Bade- und Handtücher sollten bei mindestens 60° C mit einem herkömmlichen Haushalts-Vollwaschmittel gewaschen und gründlich getrocknet werden.
    • Zudem sind unbedingt die Empfehlungen des behandelnden Arztes, der behandelnden Ärztin bzw. des Gesundheitsamtes zu beachten.

Weitere Hinweise zu den Voraussetzungen und Empfehlungen für eine ambulante Betreuung Erkrankter sind auf den Internetseiten des Robert Koch-Instituts zu finden:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/ambulant.html#doc13726274body.

Stand: 29.06.2020